🎙️ Business-Foto der anderen Art: So kann ein Bild Herzen öffnen

„Wie man es mit einem außergewöhnlichen Business-Foto schafft, den Zauber eines Hotels oder einer Gastronomie einzufangen, und warum authentische Bilder das Maß aller Dinge sind.“
Nina Grützmacher ist mehr als nur Fotografin. Mit einem Business-Foto aus ihrer Kamera wird weit mehr transportiert als das, was auf den ersten Blick zu sehen ist. Sie macht sichtbar, was in Mitarbeitern und Räumlichkeiten steckt.
Mit umfangreichen Insight-Reportagen oder ihren einfühlsamen Head- und Heart-Shots transportiert sie Ehrlichkeit, Echtheit, Menschlichkeit und Freude – also all das, was ein gutes Business-Foto ausmacht.
Die Hamburgerin legt besonderen Wert auf eine intensive Vorbereitung, bevor sie das erste Bild aufnimmt. Auf dem Weg zum Business-Foto führt sie Mitarbeiter durch einen inneren Prozess der Schönheit und des Stolzes, denn sie sagt: „Fotos von Ihren Teammitgliedern müssen so individuell wie das Haus sein, in dem sie arbeiten.“
Ein Business-Foto vermittelt Emotionen.
Wer Nina Grützmacher darum bittet, das eigene Hotel oder Restaurant zu fotografieren, bekommt nicht die üblichen Fragen gestellt. In einem Gespräch mit ihr heißt es nicht: Wie viele Bilder von der Lobby? Was wollen Sie auf dem Foto sehen? Das wäre der Fotografin zu banal und würde dem individuellen Charakter des Hauses kaum gerecht werden.
Stattdessen steht in jedem Business-Foto der Fotografin das Thema Emotionen an erster Stelle. Jeder Verkauf, jede Buchung, jede Rezension hat mit Emotionen zu tun, auch wenn sie vielleicht nur für den Bruchteil einer Sekunde ans Licht kommen. Dieser Moment reicht Nina, denn ihre Bilder eröffnen auf den ersten Blick einen ungeahnten Weg ins Innere. „Es wird viel zu oft einfach draufgehalten“, ist sie sich sicher.
Intensive Vorbereitung macht den Unterschied.
Sie ist überzeugt: Fängt man erstmal damit an, sich mit den Verkaufsargumenten eines Hauses oder einer Dienstleistung zu beschäftigen, kann man nicht mehr so schnell damit aufhören. Für jedes Business-Foto stellt sie die Frage nach der Kernaussage und dem Kernaspekt, den das Bild vermitteln soll, sachlich wie emotional, und holt so die herausragenden Merkmale aus Konzepten, Räumen und Menschen heraus.
Damit diese Methode zum Erfolg führen kann, steht am Anfang eines jeden Business-Fotoshootings ein intensives Gespräch. Es gilt herauszufinden, was und wer sich am besten für ein Bild eignet, das später die Ausstrahlung eines ganzen Hauses abbilden soll. So bebildert Nina Grützmacher die Einzigartigkeit Ihres Hauses mit jedem Klick. Dabei bildet sie eine spannende Mischung aus Stillleben, Situationen und Fotos mit Menschen: Bildern von Gästen und Mitarbeitern in der Interaktion oder auch aussagestarke Portraitfotos vom Team.
Business-Foto von Nina Grützmacher.
„Es ist mir wichtig, wirklich in alle Bereiche eines Hauses reinzuschauen“, sagt sie. Viel zu selten setze man sich damit auseinander, welche konkreten Aspekte ein Haus tatsächlich ausmachen.
„Nicht jeder Mitarbeiter möchte auf einem Business-Foto zu sehen sein“, betont Nina – und das gilt es zu respektieren. An Stelle der Mitarbeiter können auch Stillleben mit besonders inszenierten Lichtstimmungen eine ganze Reihe an Emotionen ausdrücken.
„Es wird viel zu oft einfach draufgehalten.“
Stimmungen einfangen, Menschen glücklich machen.
Leidenschaftliche Fotografin ist Nina Grützmacher schon seit Beginn ihrer Karriere, doch der Weg zu ihrer außergewöhnlichen Stilistik hat sie über einige Umwege geführt. Vor gut 16 Jahren begann sie in Köln damit, Schauspieler für deren Setcards zu fotografieren. Schon damals begleitete sie außerdem Reisen und Veranstaltungen von Unternehmen.
„Ich habe gemerkt, dass es mir großen Spaß macht, Menschen zu begleiten und Stimmungen einzufangen“, erzählt sie. Ermutigt durch ausschließlich positive Resonanz entschied sie sich schließlich für ihren heutigen Foto-Ansatz. Denn die Fotografin ist sich sicher: „Ich kann die Menschen damit glücklich machen.“
Dabei hilft ihr kein Lehrbuch oder großes Vorbild, sondern ihre eigene Kreativität. „Ganz viel Intuition“ ist im Spiel, wenn Grützmacher sich „auf die Räume, die Energien, die Menschen und das Gesamtkunstwerk Hotel“ einlässt.
Ein Business-Foto gemalt mit Licht.
In ihrer Fotografie besinnt Nina sich auf den ursprünglichen Wortsinn aus dem Griechischen: Malen mit Licht. Nimmt sie etwa einen dunklen, gemütlichen Kaminsalon auf, dann zeigt sie den Raum auch genauso. Viele zusätzliche Lampen würden den Charakter des Zimmers verfälschen.
Sie kommuniziert mit Lichtstimmungen und Lichtführungen und fängt die Individualität eines Hauses ein. Dabei setzt die Hamburgerin auf die gute Zusammenarbeit mit Hoteliers und Gastronomen, denn „wenn es fließen darf, dann ist alles möglich.“
Insight-Reportage von Nina Grützmacher.
Aus der Verantwortung stiehlt sich hier niemand.
Jemand mit ihrer Erfahrung weiß, dass die große Mehrzahl der Menschen sich vor der Kamera unwohl fühlen. Weil sie Selbstbestimmung abgeben und Fotos hinter die Fassaden der Einzelnen schauen können. „Wenn wir fotografiert werden, fühlen wir uns nicht wohl, weil etwas mit uns gemacht wird“, sagt sie. Deshalb erklärt sie vor dem ersten Blick durch die Kamera erstmal, woher diese Abneigung kommt – und nimmt so die Angst davor, bloßgestellt zu werden.
Ein Business-Foto von Nina Grützmacher entsteht deshalb nie einfach durch den Satz: „Mach’ doch mal ein Foto.“ Dieser Satz gebe alle Verantwortung an die Fotografin ab, sagt sie. Doch für ein wirklich gutes Foto brauche es immer eine Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten der Kamera – auch wenn das durchaus anstrengend sein kann, wirkliche Arbeit. Doch die Ergebnisse überzeugen.
„Ich fordere alles von meinen Kunden – für deren bestes Ergebnis“, sagt sie. Für ihre „Headshots“, also individuelle Portraits, setzt sie besonders auf die Emotionen, die denjenigen mit dem Unternehmen verbinden, der auf dem Bild zu sehen ist. Diese besondere und persönliche Art der Fotografie vermittelt auf eindrückliche Art und Weise Zufriedenheit und das Strahlen aller Team-Mitglieder.
Die Kontrolle zurückgeben.
Wer fotografiert wird und bei einem Shooting die „Selbstwirksamkeit“ – wie Nina Grützmacher die Macht über die eigene Wirkung nennt – zurückbekommt, der kann sich später voll mit den Bildern identifizieren. Sie gibt in ihren „Heartshots“ jedem Mitarbeiter die Chance, die eigenen Stärken selbstbewusst nach außen zu tragen und eröffnet einen Weg direkt ins Herz.
Das Beste dabei ist: Durch ihren behutsamen Coaching-Prozess schafft Nina es, dem Portraitierten die Angst vor dem Fotografiertwerden zu nehmen, um authentisch und ehrlich positiv zu wirken. So kann sich das Model während der Session und hinterher mit den Ergebnissen wohlfühlen.
„So individuell ein Haus ist, so individuell sollten auch die Fotos sein.“
Der Spaß daran, gesehen zu werden.
Sie fragt: „Hast du Lust darauf, gesehen zu werden?“ Was möchte ein Mitarbeiter zeigen? Was sagen? Was ausstrahlen? Was ist für ihn wichtig? Allein diese Auseinandersetzung mich sich selbst ist für viele Portraitierte eine Herausforderung. Aber es lohnt sich, diese Fragen anzugehen.
Denn wenn alle Antworten darauf klar sind, macht bereits das Shooting Spaß. „Das sieht man dann natürlich auch in den Ergebnissen“, erklärt Nina Wer sich Zeit nimmt und sich auf das Foto-Coaching einlässt, der erlebt beim ersten Blick auf die Bilder einen echten Aha-Moment: Nicht nur sich selbst erkennt der Mitarbeiter wieder, sondern auch das, was er an seiner Arbeit schätzt und ihn persönlich auszeichnet.
Business-Foto von Nina Grützmacher.
Wie jede gute Fotografin hat auch sie ihre Tricks, um ein Business-Foto noch ein wenig besser zu machen. Dieses Repertoire ist für sie essentiell, damit auch Menschen ohne jegliche Foto-Erfahrung am Ende ein Business-Foto bekommen, mit dem sie sich stolz und selbstbewusst präsentieren können.
Offenheit macht authentisch.
Mit ihren Insight-Reportagen kombiniert Nina Grützmacher die Wirkung der zwei Dinge, die Hotels und Restaurants ausmachen: Menschen und Orte. Zwei essentielle Komponenten, die in einfühlsamen Einzelportraits und authentischen, Geschichten erzählenden Aufnahmen von Räumlichkeiten den Aufritt eines Hotels harmonisieren.
Dabei geht es nicht in erster Linie darum, mit strahlend weißen Zähnen zu lächeln. „Man kann auch von Herzen lächeln, ohne seine Zähne zu zeigen. Das ist manchmal noch viel interessanter“, sagt die Fotografin. Sie möchte „mit dem Zauber von Echtheit und Ehrlichkeit revolutionieren“ und wünscht sich in erster Linie Offenheit von Hoteliers und Gastronomen. Offenheit, es anders zu machen und sich Dingen bewusst zu werden, die so wichtig sind.
Insight-Reportage von Nina Grützmacher.
Business-Foto von Nina Grützmacher.
Emtotionale Bilder bieten den entscheidenden Vorteil.
Verwendung finden Ihre Bilder vor allem auf Homepages, die mehr ausstrahlen sollen als simple Informationen und so emotional aufgewertet werden. Dies ist ein besonders wichtiger Punkt, gerade auch in der Abgrenzung zur Konkurrenz. Doch auch bei der gehobenen Hotellerie und Gastronomie wird dieser Aspekt noch stark vernachlässigt. Hier kann Nina Grützmacher mit ihren Business-Fotos unterstützen. Mehr noch: Ihre Bilder können Sie auch in Broschüren, Werbeanzeigen, Online-Suchmaschinen und sozialen Medien nutzen. Sie halten Ihr Haus lebendig und offen.
Höchste Zeit, sich einmal durch den hauseigenen verstaubten Fotopool zu wühlen und zu überlegen, ob nicht ein frisches, authentisches Shooting das Storytelling Ihres Hauses unterstützen kann.
Echtheit wagen und gewinnen.
Verzaubern Sie Ihre Gäste. Zeigen Sie Echtheit, Ehrlichkeit und Spezielles aus Ihrem Unternehmen. Das Herz der Mitarbeiter, lebendige Situation. Der innere Prozess der Schönheit und des Hauses wird so sichtbar werden.
Wann haben Sie sich zum letzten Mal gefragt, welche Elemente Ihres Betriebs Sie nach außen tragen wollen? Haben Sie den Mut, sich und Ihre Mitarbeiter einmal von einer neuen Seite zu zeigen.
Lassen Sie es „menscheln“.
Sie haben nichts zu verlieren. Sie können nur gewinnen.
Ihre

P.S.:
Wir freuen uns, dass es die Gleichstellungsdebatte gibt und wir Frauen immer öfter vorne mitgehen. Gleichwohl schreiben wir der Einfachheit halber wie aus Überzeugung, dass es kein „MitarbeiterInnen“ braucht, um weibliche Stärke zu zeigen, unsere Artikel und Beiträge im gendernonkonformen Stil. Damit möchten wir niemanden abwerten. Im Gegenteil. Besten Dank für Ihr Verständnis.
Gleich reinhören in den Podcast mit der Fotografin Nina Grützmacher:
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