Wie Du Dein Hotel fĂŒr VeganerInnen attraktiver machst und warum vegane Hotels die Zukunft sind.

Antonia SchÀfer ist verbindend vegan. Denn als Hotelberaterin mit der Ausbildung zur veganen ErnÀhrungsberaterin hilft sie Hotels und Restaurants den Supertrend Veganismus auf sympathische und durchdachte Weise in Euer Haus zu bringen und in vegane Hotels zu verwandeln.

In diesem Expertentalk ĂŒber vegane Hotels und wie du mit deinem Betrieb eines werden kannst, klĂ€ren wir die  Fragen: welches vegane Gericht auf keiner  Speisekarte fehlen darf, was ein Hotel außerhalb seiner KĂŒche tun kann, um vegan zu sein – Achtung, Spoiler: eine erstaunliche Menge wie ich finde – und wagen den Blick zu den U.S.A., um zu erkennen, wo Europa doch die Nase vorne hat. 

Allein in Deutschland leben ĂŒber 1,13 Millionen VeganerInnen. Das und der Ruf nach dem bessere ökologischen Fußabdruck machen es fĂŒr jedes Haus interessant sich mit Antonias Know-how zu befassen. Eine sehr sympathische GesprĂ€chspartnerin, ganz ohne bösen Fingerzeig. DafĂŒr mit vielen Aha-Momenten.

InhaltsĂŒberblick 

✓ Aufeinander zugehen.
✓ Die BrĂŒcke zwischen Hotelier und veganen GĂ€sten.
✓ Vegane GĂ€ste verstehen.
✓ Offen reden.
✓ Bessere Kommunikation fĂŒr vegane Hotels.
✓ Den Widerstand sanft lösen.
✓ Dein eigenen Blick weiten.
✓ Gemeinsam auf die Reise gehen
.
✓ Ängste nehmen.
✓ Die Vielfalt wertschĂ€tzen
. 
✓ Das klassische Gericht fĂŒr vegane Hotels.
✓ Das vegane Hotelzimmer.
✓ Im Dialog bleiben.
✓ Die MitarbeiterInnen mitnehmen.
✓ Sich gegenseitig verstehen.
✓ Optimistisch sein.
✓ Große TrĂ€ume.
✓ Vegan kann gĂŒnstiger sein.
✓ Vorurteile beseitigen.
✓ Antonias Podcast fĂŒr vegane Hotels.
✓ Hotelharmonisierung in vegan.
 

Vegane Hotels heißt: Aufeinander zugehen.

Die BrĂŒcke zwischen Hotelier und veganen GĂ€sten.

„Know your customers – create connection“ lautet Antonias Slogan und heiliges Arbeitsmantra. Sie möchte eine stabile BrĂŒcke zwischen offen gesinnten Hoteliers und ihren veganen GĂ€sten sein. 

Mit einer wahrhaftigen Verbindung kann ein Hotelier dafĂŒr sorgen, dass sich seine veganen GĂ€ste rundum wohlfĂŒhlen – ohne sich in ihrer ErnĂ€hrungsweise ĂŒbergangen, ausgegrenzt oder gar verspottet zu fĂŒhlen. Achtet man darauf, vegane GĂ€ste zu respektieren und zu integrieren, werden diese das Hotel garantiert weiterempfehlen.


Vegane GÀste verstehen. 

Damit GĂ€ste sich in Deinem Hotel willkommen fĂŒhlen, ist es wichtig, dass Du ihnen offen zeigst, dass Du sie verstehst und auf ihre Anliegen eingehst. Wenn sie morgens im Hotel frĂŒhstĂŒcken, dann wollen sie sich auch ganz normal am BĂŒffet bedienen ohne das GefĂŒhl zu haben, sie mĂŒssen nach einer Extrawurst verlangen oder sie bereiten der KĂŒche unangenehme Zumutungen. 

Wenn Du Dich in ihre Lage versetzt und echte pflanzliche Alternativen anbietest, werden sie wieder kommen – und zwar mit ganzem Herzen. 

Brot mit Avocado

Vegan kann so lecker sein – wenn man sich erstmal traut.

Offen reden.

Bessere Kommunikation fĂŒr vegane Hotels. 

Oftmals haben Hotels schon ein Angebot an veganer ErnĂ€hrung – nur fehlt das Marketing dafĂŒr. Das ist schade und vermeidbar, denn eine Auswahl an veganen Gerichten kann ein Hotel deutlich von der Konkurrenz abheben lassen. So kann eine echte MarktlĂŒcke erschlossen werden. 

Falls Du also bereits ein veganes Angebot hast: kommuniziere dies offen und transparent. Es wird mehr Leute anziehen als du vielleicht glaubst.

Den Widerstand sanft lösen. 

Jeder Veganer und jede Veganerin kennt es: den teilweise erbitterten Trotz gegen ihren Lifestyle. Das spiegelt sich auch in manchen RestaurantkĂŒchen wider: da kann auch mal ein Koch streiken und sich weigern, auf die fĂŒr ihn bisher unbekannte vegane Art zu kochen.

Indem man die GrĂŒnde fĂŒr die Anti-Haltung herausfindet und versöhnlich aufeinander zugeht, kann man diesen Widerstand manchmal leicht lösen. Hat der Koch vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht? Nimmt man seine Skepsis ernst, kann sich der Spieß schnell drehen. 

„Mir ist es wichtig, dass das Restaurant auch das Restaurant bleibt.“ 

Dein eigenen Blick weiten.

Gemeinsam auf die Reise gehen.

Antonia sieht sich selbst als jemand, der die Anleitung dazu gibt, wie es in einem Hotelbetrieb gelingen kann, alle mitzunehmen. Sie gibt Tipps und Inspiration fĂŒr eine Umwandlung.

Vor allem ist es fĂŒr sie wichtig, dass ein Hotel seine Essenz behĂ€lt und das vegane Angebot an das Restaurant angepasst wird. Was ist wichtig zu beachten? Welche Gericht kann beispielsweise so gewĂŒrzt werden, dass der Umami-Geschmack besser hervorsticht?

Ängste nehmen.

Ein leckeres, veganes Gericht zubereiten, das geht auch, ohne Ersatzprodukten zu nutzen, vor denen viele KöchInnen noch zurĂŒckschrecken. Schön und kreativ kochen klappt beispielsweise mit HĂŒlsenfrĂŒchten bestens.

Es ist wichtig der RestaurantkĂŒche zu signalisieren: Wenn ihr nicht wollt, dann mĂŒsst ihr auch kein Tofu benutzen. Ein veganes Angebot funktioniert auch mit bereits bekannten Zutaten – und kann dabei so lecker sein.

Die Vielfalt wertschÀtzen.

In Deutschland gibt es bereits ein breites Angebot an aromatischen Tofu-Sorten. Vom RÀuchertofu bis hin zum Basilikumtofu. Diese Vielfalt können wir wirklich wertschÀtzen, denn in LÀndern wie den U.S.A. ist diese bunte Vielfalt lÀngst noch nicht gegeben.

Dabei kann Tofu eine hervorragendere Proteinquelle sein. Denjenigen, die sich noch nicht so ganz vom Tofu ĂŒberzeugen lassen, rĂ€t Antonia sich mal durchzuprobieren. Denn in ihrer QualitĂ€t variieren die Tofu-Produkte geschmacklich sehr – hier ist fĂŒr jeden was dabei.

Antonia SchÀfer mit Konfetti

In ihrem Podcast „Pflanzepower in Hotels“ gibt Antonia SchĂ€fer Tipps zu allen erdenklichen Fragen rund um Veganismus in der Hotellerie.

Das klassische Gericht fĂŒr vegane Hotels. 

Ein veganes Gericht, das sehr hÀufig auf Speisekarten auftaucht, ist das Curry. Doch viele VeganerInnen kennen diesen Klassiker schon in- und auswendig. Also muss etwas Neues daher.

Denn fĂŒr ein Hotelrestaurant, dass diese Zielgruppe gezielt ansteuern soll, braucht es eine vielfĂ€ltigere Auswahl. Damit auch vegane GĂ€ste geschmacklich auf ihre Kosten kommen.

Das vegane Hotelzimmer.

Nicht nur die Speisekarte eines Hotels kann den Trend Veganismus transportieren. Auch Hotelzimmer können vegan ausgestattet sein. Wie etwa mit Ersatzleder-Sofas aus Ananans, Bettdecken und Kopfkissen, die auf Daunen verzichten. Teppiche, deren Verbundstoffe und Kleber vegan hergestellt wurden.

Im Dialog bleiben.

Die MitarbeiterInnen mitnehmen. 

Oftmals sind es nicht nur die GĂ€ste, die von einem breiteren veganen Angebot ĂŒberzeugt werden mĂŒssen, sondern die MitarbeiterInnen. FĂŒr diese bietet Antonia Mitarbeiterschulungen an. Hier werden im freundlichen Ton viele Vorurteile abgebaut.

Antonia gelingt es, ohne erhobenen Fingerzeig aufzuzeigen, welche tollen Vorteile vegane Speisen auf der Karte haben können. Dialog vom Feinsten. 

Sich gegenseitig verstehen.

„Zu extrem“ oder „zu aufdringlich“ sind einige der VorwĂŒrfe, mit denen VeganerInnen wie Antonia oft zu kĂ€mpfen haben. Doch dank der wertfreien AufklĂ€rung der Beraterin können Mitmenschen besser verstehen, was sie zu ihren Zielen bewegt. 

Aufeinander zugehen, statt ĂŒbereinander zu reden – Antonia wird ihrer BrĂŒckenfunktion stets gerecht. Wenn die einstigen Skeptiker erst einmal verstehen, dass VeganerInnen auf ihre eigene Art die Welt zu einem besseren Ort machen wollen, werde viele Knoten gelöst. Und nicht wenige Menschen entscheiden sich dazu, diese Idee zu unterstĂŒtzen. 

Optimistisch sein.

Große TrĂ€ume.

Antonia schreckt nicht vor großen TrĂ€umen zurĂŒck. Das beweist sie tĂ€glich mit ihrem veganen Lifestyle. Doch ihre TrĂ€ume gehen noch einen Schritt weiter: Sie möchte gerne, dass in fĂŒnf Jahren jedes Hotel in Deutschland ein veganes Angebot auf der Speisekarte hat. 

Wichtig ist ihr dabei nicht, dass sie selbst fĂŒr jedes einzelne Hotel sorgt. Sondern, dass dieser hoffnungsvolle Funke auf die gesamte Hotel-Landschaft ĂŒberspringt. 

Vegan kann gĂŒnstiger sein.

Verwendet man viele Ersatzprodukte in seinem Speiseplan, kann vegane ErnĂ€hrung auch mal teurer werden, als die „normale“ Alternative.

Doch stellst Du Dich geschickt an und kaufst beispielsweise HĂŒlsenfrĂŒchte in großen Kartons auf Vorrat, kannst Du schnell viel Geld sparen und dabei nachhaltig, praktisch, gĂŒnstig und sehr gesund leben, sogar mit Bioware.

„Es ist auf jeden Fall möglich, dass eine vollwertige vegane ErnĂ€hrung kostengĂŒnstig ist.“

Vorurteile beseitigen. 

Um aufeinander zuzugehen ist es wichtig, die Fakten zu kennen. Ein kurzer Überblick fĂŒr die Neugierigen: Frauen ernĂ€hren sich öfter vegan als MĂ€nner. Es gibt bereits veganes Hundefutter auf dem Markt, die vegane Community ist sich jedoch in dieser Frage nicht einig. Und: Die Nachfrage nach veganen Produkten und grĂŒnen Hotels steigt immer weiter. 

Antonias Podcast fĂŒr vegane Hotels. 

„Pflanzenpower in Hotels“ – so nennt sich Antonias Podcast, der aktuell sein DebĂŒt feiert. Es geht um Veganismus in der Hotellerie und nĂŒtzt natĂŒrlich genauso fĂŒr Restaurants.  https://antonia-schaefer.de/podcast/

Hier werden erfrischend mit verschiedenen GesprÀchspartnern einzelne Teilaspekte auf dem Weg zur erfolgreichen veganen ErnÀhrung aufgedröselt. Was macht einen Wein vegan? Was gilt es bei der Zubereitung von Tofu zu beachten?

Antonia klÀrt Fragen und schafft einen Einblick in eine Zukunftsvision, die von jedem Hotelier umgesetzt werden kann. 

Hotelharmonisierung in vegan.

FĂŒr Antonia ist ein Hotel harmonisiert, wenn sie sich dem Hotel zugehörig fĂŒhlt, ohne aufzufallen. Oft bekommt sie in Hotels als Veganerin das GefĂŒhl vermittelt, sie störe. FĂ€llt dieses GefĂŒhl weg, so kann sie sich problemlos wie Zuhause fĂŒhlen. 

Wenn sie einfach sie selbst sein darf und ihren Aufenthalt genießen kann, dann ist ein Hotel fĂŒr sie perfekt harmonisch. Dem können sich viele VeganerInnen wohl nur anschließen. 

Deine 6 Schritte zum veganen Hotel:

 

  1. Versetze Dich in die Lage deiner veganen GĂ€ste

  2. Höre Deinen MitarbeiterInnen zu, wenn sie skeptisch sind

  3. Nimm Deinen MitarbeiterInnen mittels AufklÀrung die Skepsis vor einem veganen Angebot

  4. Passe das vegane Angebot dem Hotel an 

  5. Baue Vorurteile mit Fakten ab

  6. SchĂ€tze das vielfĂ€ltige Angebot fĂŒr vegane ErnĂ€hrung, das bereits besteht.

Hast Du schon ein veganes Angebot auf der Speisekarte Deines Hotels?
Möchtest Du fĂŒr die große Zielgruppe der VeganerInnen attraktiver werden?
Willst Du dafĂŒr sorgen, dass sich alle GĂ€ste in Deinem Hotel wohlfĂŒhlen – auch wenn sie sich vegan ernĂ€hren?

Worauf wartest Du? Nutze den Trend, der auch gleichzeitig stark dem ökologischen Tourismus und damit der Ökobilanz hilft.
Du hast nichts zu verlieren. Du kannst nur gewinnen.

Deine

Signatur Lisa
Lisa Boje

Lisa Boje

Businessberaterin, Trainerin & Keynote-Speakerin


Seit 15+ Jahren Unternehmensberaterin und Teamtrainerin mit dem Blick fĂŒr die Hotellerie und Gastronomie weiß Lisa ganz genau, wo es anzupacken gilt.

Mit feinem FingerspitzengefĂŒhl kitzelt sie wertvolle Potenziale und Know-how aus Mitarbeitern und Management und macht aus Unternehmen Top-Marken.

Mit ihrer Keynote "Charisma, Coaching, Krisenkommunikation – Was braucht die neue FĂŒhrung?" weckt sie die Geister der modernen Teamleiterriege und kommt auch gern in Dein Haus, um Euch zu begeistern.

Lust, mit Lisa in Kontakt zu treten?
Schreib' eine Mail.

Mehr zur Hotelberaterin fĂŒr Veganismus Antonia SchĂ€fer findest Du hier:

www.antonia-schaefer.de

Gleich reinhören in den Podcast mit der Hotelberaterin Antonia SchÀfer:

Erfolgreiches MitarbeitergesprÀch im Rahmen der Hotelberatung

Auch Schweizer Gastgeber können profitieren. Beispielsweise von den starken Aus- und Weiterbildungsförderungen des L-GAVs.

Förderung:

Hilfe fĂŒr 300,– statt 3’000,– Euro

Deutsche Unternehmen in Schieflage werden derzeit vom Bundesamt fĂŒr Wirtschaft in der Regel zu 90% gefördert.
Vorausgesetzt, Du beauftragst ein geprĂŒftes Beratungsunternehmen wie uns.

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