đŸŽ™ïž Ökologischer Tourismus: das GreenTourismCamp wappnet die Gastgeber-Branche fĂŒr die Zukunft.

von | 19. Mai 2021 | Experten-Talk, Nachhaltigkeit, Strategien & Trends

Wie Du Dein Hotel oder Restaurant nachhaltiger gestaltest und welche Trends Du dafĂŒr kennen musst. 


Beim digitalen GreenTourismCamp 2021 tauschten Hoteliers und Gastronomen sich rege darĂŒber aus, was ökologischer Tourismus bedeutet, wie Bio-Hotels aussehen können und was man alles fĂŒr einen ökologischen Fußabdruck tun kann. Statt einer PrĂ€senz-Veranstaltung, trafen sich die Teilnehmer dieses Mal in digitalen RĂ€umlichkeiten.

Suzann Heinemann von GreenSign, ihre Kollegin Anne Schiefer und der Initiator des Camps, Wolf-Thomas Karl von L&T communications erzĂ€hlen darĂŒber, wie die Gastgeber-Branche grĂŒner werden kann – im Kleinen wie im Großen. SpĂ€testens die Corona-Krise hat das auf die Agenda gesetzt. Dabei ist es wichtiger denn je, dass alle an einem Strang ziehen.

InhaltsĂŒberblick

 

✓ Großer Ansturm auf das erste digitale GreenTourismCamp.
✓ Durchhalten lohnt sich.
✓ Ganz nah an der RealitĂ€t.
✓ Erfrischende Ergebnisse zum Thema ökologischer Tourismus.
✓ 2021 bringt völlig neue Perspektiven.
✓ Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. 
✓ Ökologischer Tourismus gelingt nur gemeinsam.
✓ Einfach loslegen.
✓ Die Mitarbeiter ins Boot nehmen.
✓ GĂ€ste wĂŒnschen sich immer öfter Nachhaltigkeit.
✓ Corona ist eine Sondersituation.
✓ Transparente Kommunikation ist das A und O.
✓ Luxus und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand.
✓ Ökologischer Tourismus ist die Zukunft.

 

 

Das GreeenTourismCamp 2021 – moderner als je zuvor.

 

Großer Ansturm auf das erste digitale GreenTourismCamp. 

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt ĂŒberall an Relevanz und Sichtbarkeit. Diese erfreuliche Entwicklung spiegelt sich auch im Andrang auf das diesjĂ€hrige GreenTourismCamp wider.

Mit 105 Teilnehmern war die Veranstaltung mehr als ausverkauft – und damit ein berauschender Erfolg. 

Durchhalten lohnt sich.

Entgegen aller anfÀnglicher Unsicherheiten, die die Corona-Krise mit sich brachte, haben die Organisatoren ihre Vision mutig durchgezogen. Und es hat sich gelohnt.

Motiviert wurden sie durch die begeisterten Hoteliers und Gastronomen, die offen signalisierten, dass sie sich ein GreenTourismCamp wĂŒnschen. Als die Teilnehmer das Camp ĂŒberrannten, war das der Beweis dafĂŒr, dass sich das KĂ€mpfen ausgezahlt hat. 

Ganz nah an der RealitÀt.

Mit einem spektakulĂ€ren Online-Tool gelang es ganz wundervoll, aus der Online-Veranstaltung ein einzigartiges Event zu kreieren. Dank dem „Meeting-Land „konnten die Teilnehmer in ihren Computern eine Welt erleben, die einem PrĂ€senz-Event sehr nah ist. 

Sich spontan in GesprĂ€chsrunden einbringen, in PlenarsĂ€len den VortrĂ€gen lauschen und sogar gemeinsames Kochen waren an der Tagesordnung. Digital gelang ein Vorgeschmack auf den realen Austausch mit all seinen EntzĂŒckungen. 

GrĂŒne Wiese ĂŒber Treppe

GrĂŒne Wege wachsen mit der Zeit.  

 

Ein besonderes Jahr mit besonderen Chancen.

 

Erfrischende Ergebnisse zum Thema ökologischer Tourismus.

Der lebendige Austausch fĂŒhrte zu zahlreichen Zusammenschließungen und kreativen Ideen. So entstand im Zuge des GreenTourismCamp der Vorstoß, auch fĂŒr Auszubildende ein Camp zu gestalten, das ihnen alles zum Thema Nachhaltigkeit in Hotellerie und Gastronomie mitgibt.

Die junge Generation wird von Anfang an mit ins Boot geholt. Jung und alt gemeinsam fĂŒr eine grĂŒne Zukunft – eine durchschlagende Strategie.

 

2021 bringt völlig neue Perspektiven.

2019 fand das letzte GreenTourismCamp statt. Bereits hier wurde eifrig an Ideen getĂŒftelt und fruchtbare Netzwerke wurden geschlossen. Es wurden Fragen geklĂ€rt wie: Was kann im Hotel gemacht werden, um nachhaltiger zu werden? Welche großen Trends zeichnen sich ab?

Bezeichnend fĂŒr das diesjĂ€hrige Event ist, dass der Fokus stĂ€rker denn je auf dem großen Ganzen lag. Wie kann man grĂŒn bauen? Und wie nimmt man die Auszubildenden mit? Nicht nur Detailfragen, sondern die Frage nach einem in sich nachhaltigen System wurde hier diskutiert.

 

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen.

Nachhaltigkeit in der Gastgeber-Branche bedeutet heute nicht mehr nur das plakative Öko-Dasein. Das Thema ist allumfassender geworden. Diese Fokuserweiterung bereichert den Diskurs enorm.

Diskutiert wird 2021 auch wie Urlaub insgesamt nachhaltiger werden kann, um auch kĂŒnftig erhalten zu bleiben. Die Stichworte lauten Verantwortlichkeit und Achtsamkeit.

 

„Die Coronakrise hat dafĂŒr gesorgt, dass die Tourismusbranche einen nachhaltigeren Fokus bekommt.“

 

Alle an einem Strang.

 

Ökologischer Tourismus gelingt nur gemeinsam.

Zahlreiche GesprĂ€che haben dazu gefĂŒhrt, dass den meisten Beteiligten klar ist: die Nachhaltigkeits-Aufgabe kann man nur gemeinsam stemmen, damit sie wirklich erfolgreich  gelöst wird. DafĂŒr ist es wichtig als Gastgeber sowohl mit dem Verband, wie auch mit der Region zusammenzuarbeiten und gemeinsame Ziele zu formulieren.

Denn gemeinsam lĂ€sst sich viel mehr erreichen. An dieser Stelle bildet das GreenTourismCamp eine wunderbare BrĂŒcke zwischen den Akteuren. Denn hier teilen die  Hoteliers und Gastronomen großzĂŒgig ihr Wissen und treiben so alle gemeinsam den Fortschritt an.

Einfach loslegen.

Ein SchlĂŒsselelement um nicht an der Mega-Aufgabe hin zur vollkommenen Nachhaltigkeit zu scheitern, ist es, seinen Perfektionismus abzulegen. Von 0 auf 100 schafft niemand den Weg zum ökologischen Fußabdruck.

Es ist in Ordnung, erst kleinere Schritte zu gehen, die spĂ€ter das Fundament fĂŒr ein ökologisches Hotel bilden. Hauptsache es geht los.

 

Die Mitarbeiter ins Boot nehmen.

Auch fĂŒr das erfolgreiche Mitnehmen der eigenen Mitarbeiter haben etliche Gastgeber auf dem GreenTourismCamp ihr wertvolles Wissen geteilt. So kann man seine kĂŒnftigen Mitarbeiter beispielsweise dazu einladen, eine Nacht im Hotel zu verbringen – noch bevor sie ihre erste Schicht angetreten haben.

Die Mitarbeiter können das Hotelerlebnis aus erster Hand erleben und besser verstehen, wie der Gast sich fĂŒhlt.

 

 

Die Branche im Wandel.

 

GĂ€ste wĂŒnschen sich immer öfter Nachhaltigkeit.

Ein wachsendes Bewusstsein in der Gesellschaft fĂŒhrt auch dazu, dass die GĂ€ste von sich aus den Wunsch nach einem nachhaltigerem Tourismus Ă€ußern. Das zeigt sich beispielsweise an der wachsenden Kritik an verpackten Nahrungsmitteln beim Buffet.

Der Fokus der GĂ€ste hat sich verschoben. Die Relevanz von Sternen sinkt, es rĂŒcken viel individuellere WĂŒnsche in den Vordergrund. Und so können solche Hotels, die ihre GĂ€ste glĂŒcklich machen wollen, oftmals beruhigt sein: Wenn sie durch nachhaltigere Methoden einen Stern verpassen, ist das fĂŒr viele GĂ€ste kein Kriterium. Die Nachhaltigkeit als eigene Kategorie wird aus der Konsumentenperspektive immer relevanter.

 

 

„Das Konsumentenverhalten hat sich geĂ€ndert.“

Corona ist eine Sondersituation.

Die Corona-Krise erfordert besondere Maßnahmen, wie das Abpacken von Lebensmitteln. Dieser Extra-MĂŒll ist sicherlich kein erfreulicher Gewinn fĂŒr die Öko-Bilanz. Doch Hoteliers und Gastronomen sollten sich nicht entmutigen lassen, denn Corona ist nach wie vor eine einzigartige Situation, die sicherlich nicht permanent in dieser Form bleiben wird. 

Deshalb können Gastgeber sich ihrer langfristigen Vision widmen, hin zu einer nachhaltigeren Gestaltung ihres Betriebs, jenseits von Corona. 

 

Neue Wege gehen.

Transparente Kommunikation ist das A und O. 

Der moderne Gast von heute ist durchaus offen fĂŒr Öffnungen und VerĂ€nderungen in Richtung Nachhaltigkeit. Doch in einer Hotellerie-Welt, in der viele grĂŒne Maßnahmen noch nicht selbstverstĂ€ndlich sind, ist es wichtig offen zu kommunizieren, weshalb in diesem Hotel einige Dinge anders laufen.

Das schafft VerstĂ€ndnis und bessert das Image des Betriebs auf. Denn auch der Gast findet nicht jede alteingesessene Tradition wĂŒnschenswert und freut sich ĂŒber ein grĂŒnes Engagement seines Gastgebers.
 

Luxus und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. 

Suzann Heinemann kennt sich bestens mit dem Prozess von Hotels hin zu einer grĂŒneren Struktur aus. Deswegen kann sie aus eigener Erfahrung sagen: Es geht. Und zwar auch bei Luxushotels, die sich manchmal hinter der Ausrede verstecken, der Gast verlange den weniger nachhaltigen Luxus. 

Dabei gehört Nachhaltigkeit zur DNA der Luxus-Hotellerie. Die Erhaltung von alten GebĂ€uden und hochwertiges Essen, das teilweise demeter-QualitĂ€t hat, ergeben oftmals die Quintessenz der Hotels. Luxus und ökologischer Tourismus können sich wunderbar fließend ergĂ€nzen. 

 

Ökologischer Tourismus und die Zukunft. 

Ein GreenTourismCamp der Zukunft sehen die Organisatoren in brechend vollen KongresssĂ€len. Sie wollen auch kĂŒnftig mit Leidenschaft dabei bleiben und so viele Menschen wie möglich mitreißen, hin zu einer ökologischen Hotel- und Gastronomie-Landschaft, die zukunftsfĂ€hig ist. 

Als Melting Pot und Plattform fĂŒr innovative Ideen und authentische Netzwerkbildung, werden wir sicherlich noch viel vom GreenTourismCamp hören. Denn Nachhaltigkeit ist spĂ€testens seit der Corona-Krise nicht mehr aus der Hotellerie und Gastronomie wegzudenken.  

Hast Du dich schon mit anderen Gastgebern zusammengeschlossen? WĂŒnschst Du Dir einen regen Austausch, der Deinen Betrieb mit neuen Ideen befruchtet? Möchtest Du Dein Hotel oder Restaurant zukunftsfĂ€hig gestalten?

Du hast nichts zu verlieren. Du kannst nur gewinnen.

Deine

Signatur Lisa
Lisa Boje

Lisa Boje

Businessberaterin, Trainerin & Keynote-Speakerin


Seit 15+ Jahren Unternehmensberaterin und Teamtrainerin mit dem Blick fĂŒr die Hotellerie und Gastronomie weiß Lisa ganz genau, wo es anzupacken gilt.

Mit feinem FingerspitzengefĂŒhl kitzelt sie wertvolle Potenziale und Know-how aus Mitarbeitern und Management und macht aus Unternehmen Top-Marken.

Mit ihrer Keynote "Charisma, Coaching, Krisenkommunikation – Was braucht die neue FĂŒhrung?" weckt sie die Geister der modernen Teamleiterriege und kommt auch gern in Dein Haus, um Euch zu begeistern.

Lust, mit Lisa in Kontakt zu treten?
Schreib' eine Mail.

Mehr zum GreenTourismCamp findest Du hier:

 www.greentourismcamp.com

 

Gleich reinhören in den Podcast mit Suzann Heinemann, Anne Schiefer und Wolf-Thomas Karl vom GreenTourismCamp:

Erfolgreiches MitarbeitergesprÀch im Rahmen der Hotelberatung

Auch Schweizer Gastgeber können profitieren. Beispielsweise von den starken Aus- und Weiterbildungsförderungen des L-GAVs.

Förderung:

Hilfe fĂŒr 300,– statt 3’000,– Euro

Deutsche Unternehmen in Schieflage werden derzeit vom Bundesamt fĂŒr Wirtschaft in der Regel zu 90% gefördert.
Vorausgesetzt, Du beauftragst ein geprĂŒftes Beratungsunternehmen wie uns.

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